Essen auf dem Festival

Nicht nur die Tickets werden von Jahr zu Jahr teurer, sondern auch das Essen vor Ort wird jährlich teurer. Daher ist die Mitnahme von Essen heute beinahe Pflicht, es sei denn das Geld sitzt locker und man bringt eine Menge Geduld mit sich. An den Verkaufsständen ist meist die Hölle los. Doch was für Spezialitäten sollte man sich einpacken? Wir geben Tipps, welches Essen man zum Festival mitnehmen sollte – sofern es denn schmeckt. 😉

Außer natürlich dem Grundnahrungsmittel Bier sollte geeignetes Essen für ein Festival zwei Kriterien erfüllen:

Erstens sollte es möglich lange haltbar sein, auch ohne Kühlschrank bzw. Kühlbox und zweitens sollte es bei der Zubereitung keine Sterne-Küche-Deluxe voraussetzen. Auf dem Festival muss es schlicht und einfach sein, sich Essen zuzubereiten.

Ideal für diesen Fall sind natürlich sämtliche Variationen von Konservenfutter. Hierbei sollte man sich aber nicht nur auf die altbekannten Ravioli berufen, da diese einem spätestens am zweiten Tag zum Halse stehen und das nicht mal durch den Alkohol bedingt. Die Hartgesottenen unter euch schlürfen die Dinger kalt aus der Dose. Wer jedoch auf eine warme Mahlzeit nicht verzichten möchte, ohne dafür etliche Euros auszugeben, der kommt nicht drumherum, einen Gaskocher mitzunehmen. Dieser eröffnet euch fantastische Möglichkeiten euren kulinarischen Horizont zu erweitern. Damit könnt ihr Wasser zum Kochen bringen, vorausgesetzt ihr nehmt mindestens einen kleinen Topf mit und beispielsweise Nudeln zum Aufkochen. Noch schnell eine Tomatensoße aus der Tüte angesetzt und schon habt ihr einen leckeren Gaumenschmaus.

Mit kochendem Wasser lässt sich aber noch weitaus mehr anfangen. Mittlerweile gibt es diverse 5-Minuten-Terrinen, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Wer den Platz hat und auf ein saftiges Barbecue nicht verzichten möchte, der packt sich einen schlichten Holzkohlegrill und das nötige Zubehör ein. Das Fleisch solltet ihr in einer Kühltasche aufbewahren und relativ schnell verzehren. Die Bear Grylls unter euch brauchen auf dem Festival nicht ohne Kühlschrank verweilen, sondern können sich einfach selbst einen bauen. Wie das gehen soll? Ganz einfach! Ihr grabt hierfür ein Loch, dabei gilt wie beim Sex: Je tiefer, desto besser. Dieses legt ihr nun mit Plastiktüten aus und befüllt es mit Wasser, welches an den etlichen Stationen gratis zur Verfügung steht. Darin könnt ihr nun euer Bier oder auch gut verpackte Nahrungsmittel verstauen. Schnell noch das Zelt günstig darüber positionieren und tadaaa, ein perfekt isolierter Kühlschrank bei dem ihr nicht mal Gefahr lauft, dass jemand in euren Kühlschrank tritt.

Ist der Grill einmal an, ist das Fleisch erfahrungsgemäß schnell verbraten, da ihr nicht die einzigen sein werdet die sich auf ein saftiges Steak freuen.

Es bietet sich zudem an Toast und Brötchen mitzunehmen, denn auch Brötchen lassen sich auf dem Grill zubereiten. Schnell noch ne‘ Wiener dazwischen schieben und n‘ Klacks Ketchup oben drauf und euer Magen ist fürs Erste ein wenig beruhigt.

Wer keine Kühlbox dabei hat, sollte besonders bei der Auswahl aufpassen. Verdorbenes Essen in Kombination mit Dixi Toiletten auf dem Festival ist nicht das, was man sich unter einem spaßigen Wochenende vorstellt.

Die Ernährungsbewussten unter euch können sich Zuhause hartgekochte Eier, Fisch aus der Dose und Schwarzbrot mitnehmen um dem Körper wichtige Eiweiße zukommen zu lassen. Wem das nicht schmeckt, der greift auf Vitaminbomben wie Obst zurück, beispielsweise Äpfel.

Euer Körper steht sowieso das Festival über auf Hochleistung, also gönnt ihm zwischendurch etwas Gesundes zu Essen, damit der Kreislauf zwischen all dem Pogen und den Eskalationen in Schwung bleibt. Schon nach dem ersten Biss in den Apfel spürt Ihr förmlich, wie eurem Körper neue Energie zugesetzt wird.

Macht euch auf jeden Fall eine Festivalcheckliste fürs Essen, damit Ihr nichts vergesst und auch immer was leckeres zu Essen habt.

Wer jedoch einen gefüllten Geldbeutel mitnimmt, der kann sich an einem der Stände u.A. Calzone, Asia-Gerichte oder auch Döner holen. Mit weniger als fünf Euro braucht Ihr es allerdings gar nicht erst probieren..

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